Der Museumsbahnhof Seebrugg ist in Planung.
Ein Besuch mit Führung ist zur Zeit nicht möglich!

Die Anlagen des Bahnhofes Seebrugg in Ihrer Vollständigkeit bieten eine Fülle von Möglichkeiten sie museal zu nutzen. Die Inhalte der musealen Arbeit haben wir daher in 4 große Bereiche gegliedert:
  1. Die Infrastruktur eines ländlichen Bahnhofs und sein Umfeld (Technikgeschichte):
    • Gleisinfrastruktur
    • Nebenanlagen, wie Gleisfeldbeleuchtung, Kommunikationseinrichtungen
    • Einrichtungen für die Dampflokrestaurierung
    • Anlagen für den Güterverkehr, wie Ladestraße, Seitenrampe, Kopframpe, Lademaß und Gleiswaage

  2. Das Leben auf einem Bahnhof in der Nachkriegszeit (Sozialgeschichte):
    • Das Arbeitsumfeld des Bahnhofsvorstehers
    • Der Express und Stückgutdienst
    • Der Arbeitsalltag eins Rangierers und eines Kleinlokführers
    • Traumberuf Lokführer in der Nachkriegszeit
    • Die Werkstatt zur Dampflokzeit
    • „Reisen“ statt „Befördert werden“

  3. Güterverkehr und Logistik im Wandel der Zeit (Verkehrs- und Gesellschaftsgeschichte):
    • Entwicklung der Bauarten bestimmter Wagengattungen von der Reichsbahnära über die Nachkriegszeit bis heute
    • Güterverladung, Lademittel und technischer Fortschritt im Wandel der Zeit
    • Der Kampf der Eisenbahn gegen den LKW
    • Die Veränderung der Wirtschaftsstruktur im ländlichen Raum

  4. Die Eisenbahn im Hochschwarzwald (Verkehrs- und regionale Geschichte)
    • Erschließung des Hochschwarzwaldes durch die Eisenbahn
    • Die Rolle der Eisenbahn für die Entwicklung der Wirtschaft und vor allem des Tourismus im Hochschwarzwald
    • Die Eisenbahn des Hochschwarzwaldes im und nach dem II. Weltkrieg:
      • Deportation und Massenmord
      • Flucht und Vertreibung aus der Heimat im Osten
      • Die „Stunde Null“ im  Hochschwarzwald
Kein Eisenbahn- oder sonstiges Freilichtmuseum in Deutschland beschäftigt sich mit diesen Themenzusammenhängen. Lediglich bei einigen Schmalspurbahnen werden durch die Erhaltung von Güterwagen und bestimmten Anlagen für den Güterverkehr diesem Thema Rechnung getragen.

Diese Lücke schließt der Museumsbahnhof Seebrugg und macht mit seinem gesamten Umfeld eine Zeitreise in die deutsche Nachkriegszeit möglich. Es gibt keinen regelspurigen Bahnhof einer deutschen Staatsbahn, der so vollständig im Stil dieser Epoche erhalten ist, wie der Museumsbahnhof Seebrugg nach seiner Sanierung.

Neben den Fahrzeugen und der Infrastruktur an sich werden einzelne Themen in separaten Ausstellungen thematisiert und durch verschiedene Medien visualisiert. Jedes Thema ist somit einzeln für sich schlüssig dargestellt und erschließt sich dem Besucher. Ein wichtiges Anliegen ist es uns, das der Besucher innerhalb von Führungen einen Teil der Themen anfassen bzw. ausprobieren kann. Neben Führungen werden die Ausstellungen und Exponate an bestimmten Tagen in Aktion vorgeführt. So zeigen wir ja auch jetzt schon regelmäßig im Sommer beispielsweise Langholzverladung, Kohleverladung oder die Verladung von Fahrzeugen. Auch Events rund um Nostalgie und den Hochschwarzwald und die 50er Jahre werden in Zusammenarbeit mit der Hochschwarzwald Tourismus GmbH in Seebrugg veranstaltet.

Im Bereich Museumsbahnhof Seebrugg halten wir Sie über den weiteren Fortschritt der Arbeiten und die Entwicklung des „Freilichtmuseums Museumsbahnhof Seebrugg“ auf dem Laufenden.
       
       
       
       
       
       
       
       
       
       
       






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